... auch für Tiere

 Wir wünschen allen Tierfreunden und allen Tieren ein frohes Osterfest. Bitte beachten Sie die Anregungen des Deutschen Tierschutzbundes.

Osterfeuer – große Gefahr für Wildtiere
Die Osterfeuer gehören vielerorts zur Tradition – zum Leidwesen vieler Wildtiere. Jedes Jahr sterben tausende Wildtiere in den Großfeuern. Viele Wildtiere nutzen die Reisighaufen als Unterschlupf oder sogar als Brutstätte. Das vermeintlich sichere Versteck wird für Kleintiere wie Igel, Mäuse, Kröten oder Vögel, schnell zu einer tödlichen Falle. Wir raten, die Osterreisighaufen erst kurzfristig zu errichten und unbedingt vor dem Anzünden nochmals umzuschichten.

Kaninchenleid zur Osterzeit
Für viele gehört zum traditionellen Osterfest auch der Kaninchenbraten. Allerdings hat das Leben der 25 Millionen Mastkaninchen, die hier in Deutschland gehalten werden, nichts mit der Idylle vom frei hoppelnden Kaninchen zu tun. Zur Erzeugung von Kaninchenfleisch werden die Tiere in engen und eintönigen Drahtkäfigen gehalten. Wir rufen deshalb alle Verbraucherinnen und Verbraucher auf, auf den Verzehr von Kaninchenfleisch zu verzichten.

Käfigeier in Ostergebäck
Osterkekse, Pudding  und Kuchen: In vielen  Fertigprodukten und Süßwaren werden Milliarden Eier aus qualvoller Käfighaltung verarbeitet. Viele Verbraucher wissen das nicht - und sie werden darüber auch nicht informiert, da es keine verbindliche Kennzeichnungspflicht zur Herkunft der Eier in Produkten gibt. Getreu dem Motto der Kampagne „Kein Ei aus Quälerei" raten wir auf Produkte zu verzichten, bei denen die Herkunft der Eier unklar ist.